Toremifen-Citrat und seine Wirksamkeit im Bodybuilding
Toremifen-Citrat gehört zur Gruppe der selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren. Bodybuilder nehmen es ein, um negative Folgen zu reduzieren, die durch die langfristige Anwendung anaboler Mittel entstehen. Es normalisiert den Hormonhaushalt und stimuliert die körpereigene Testosteronproduktion.
Beschreibung des Präparats Toremifen-Citrat
Toremifen-Citrat wird in Tablettenform hergestellt, was besonders für Sportlerinnen und Anfänger geeignet ist, die noch nicht an regelmäßige Injektionen gewöhnt sind. Der Hauptwirkstoff ist Toremifencitrat. Jede Tablette enthält 20 mg Wirkstoff. Zusätzlich sind enthalten: Maisstärke, Magnesiumstearat, Siliciumdioxid, Lactose, mikrokristalline Cellulose, Povidon und Natriumstärkeglykolat.
Das Präparat wird eingesetzt, um Nebenwirkungen nach langfristiger Einnahme starker anaboler Steroide zu bekämpfen. Es normalisiert den Hormonhaushalt und stellt die körpereigene Testosteronproduktion nach einem Steroidzyklus wieder her. Zudem unterstützt es den allgemeinen Gesundheitszustand. Es gehört zu den neueren Präparaten aus der Gruppe der SARMs. Seine Wirkung ähnelt der von Clomid oder Tamoxifen.
Die Tabletten haben einen einzigartigen Wirkmechanismus: Sie fördern die Ausschüttung gonadotroper Hormone aus der Hypophyse, wodurch der Körper mehr Testosteron produziert. Außerdem hilft das Präparat, die aufgebaute Muskelmasse nach Abschluss eines Steroidkurses zu erhalten.
Welche Wirkung hat Toremifen-Citrat auf den Körper?
Zu den Vorteilen der Einnahme gehören:
- Verbesserung des körperlichen Zustands;
- Erreichen sportlicher Ziele;
- Vorbeugung von Nebenwirkungen nach anabolen Steroiden;
- Erhöhung des Testosteronspiegels.
Die Einnahme der Tabletten wird im Rahmen der Post-Cycle-Therapie im Bodybuilding empfohlen. Bei korrekt gewählter Dosierung treten entweder keine oder nur minimale Nebenwirkungen auf.
Einnahmekurs von Toremifen-Citrat
Die Anwendung sollte von einem Arzt festgelegt werden. Eine eigenständige Einnahme ist nicht zulässig, da falsche Dosierungen gesundheitsschädlich sein können.
Für Anfänger im Bodybuilding oder Kraftsport wird eine Dosierung von 20–60 mg täglich empfohlen. Bei der Behandlung bestehender Gynäkomastie kann die Dosis erhöht und mit anderen Aromatasehemmern kombiniert werden. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 4–6 Wochen.
Mögliche Nebenwirkungen
Nebenwirkungen treten selten auf und stehen meist im Zusammenhang mit zu langer Anwendung, falscher Dosierung oder individueller Empfindlichkeit. Mögliche Symptome sind:
- Hitzewallungen;
- Übelkeit und Erbrechen;
- Ödeme;
- Übermäßiges Schwitzen;
- Schwindel;
- Kopfschmerzen;
- Erhöhte Leberwerte.
In sehr seltenen Fällen können auftreten: Zittern der Extremitäten, Dermatitis, Depression, Anorexie, Bewusstlosigkeit, Haarausfall oder Atemprobleme. In der Regel treten solche Symptome jedoch nicht auf. Es wird empfohlen, vor Beginn die individuelle Verträglichkeit durch Laboruntersuchungen zu überprüfen.
Kontraindikationen
- Erkrankungen der Nieren und Leber;
- Minderjährigkeit;
- Schwangerschaft und Stillzeit;
- Überempfindlichkeit gegenüber den Bestandteilen;
- Thrombophlebitis.
Das Präparat wird außerdem nicht empfohlen bei Thrombozytopenie, Hyperkalzämie und Leukopenie.