
Hohe sportliche Leistungen zu erreichen – dieses Ziel verfolgen nahezu alle, die Bodybuilding ernsthaft betreiben. Allerdings ist diese Sportart sehr spezifisch und erfordert intensive Arbeit am eigenen Körper, der natürliche Grenzen besitzt. Um diese zu überwinden, werden häufig Kuren mit anabolen Steroiden eingesetzt. Schauen wir uns genauer an, was diese Substanzen sind und wie sie Sportlern helfen können.
Was sind anabole Steroide?
Statistiken zufolge nehmen mindestens 30 % der Menschen, die zum Muskelaufbau ins Fitnessstudio gehen, Steroide ein. Unter professionellen Bodybuildern liegt dieser Anteil sogar bei bis zu 90 %. Doch worum handelt es sich bei diesen Substanzen, ohne die eine deutliche körperliche Transformation kaum möglich scheint?
Anabole Steroide (Anabolika) sind künstlich hergestellte chemische Verbindungen. Ihre Wirkung auf den Organismus ähnelt dem männlichen Sexualhormon Testosteron, das der Körper auf natürliche Weise produziert. Steroide besitzen dabei zwei Arten von Aktivität:
- Anabole Wirkung. Sie beschreibt, wie stark die Proteinsynthese im Körper sowie die Hypertrophie des Muskelgewebes angeregt werden.
- Androgene Wirkung. Sie zeigt, in welchem Maß die Substanzen die Entwicklung sekundärer männlicher Geschlechtsmerkmale sowie die Libido fördern können.
Eine hohe androgene Aktivität steht häufig mit unangenehmen Nebenwirkungen in Verbindung. Deshalb verfolgten Wissenschaftler bei der Entwicklung moderner Steroide das Ziel, eine starke anabole Wirkung bei möglichst geringer androgenen Aktivität zu erreichen – mit Erfolg. Zu den Substanzen mit einem besonders niedrigen Anteil androgen wirkender Eigenschaften gehören Oxandrolon (25 % im Vergleich zu Testosteron), Nandrolon (30 %), Methenolon (44 %) und Turinabol (50 %).
Wirkmechanismus von Steroiden
Anabolika werden im Bodybuilding bereits seit den 1940er-Jahren verwendet. Gelangen diese Substanzen in den Blutkreislauf, laufen im Körper verschiedene Prozesse ab:
- Wechselwirkung mit Muskelzellen, Talgdrüsen, bestimmten endokrinen Drüsen und Bereichen des Gehirns
- Eindringen durch die Zellmembran
- Bindung an Androgenrezeptoren im Zytoplasma und Zellkern
- Aktivierung intrazellulärer Prozesse
- Blockierung von Genen, die die Proteinsynthese hemmen
Der wichtigste Effekt von Steroiden besteht in der Stimulierung der Bildung von Nukleinsäuren und Proteinen.
Wie Steroide die Muskulatur beeinflussen
Im Bodybuilding ist es für Sportler wichtig, möglichst viel Muskelmasse aufzubauen und dabei dennoch harmonisch und ästhetisch auszusehen. Allein durch regelmäßiges Training und spezielle Ernährung lässt sich dieses Ziel nur schwer erreichen.
Das liegt daran, dass die Skelettmuskulatur natürliche Grenzen besitzt, die von den individuellen genetischen Voraussetzungen jedes Menschen abhängen. Besonders entscheidend für das Muskelwachstum ist die im Blut vorhandene Menge an Testosteron. Je höher der Testosteronspiegel, desto ausgeprägter kann die Muskulatur werden.
Während einer Steroidkur wird die Arbeit des Organismus in unterschiedlichem Maß aktiviert. In jedem Fall läuft die Proteinsynthese schneller ab, wodurch mehr Protein aufgebaut wird. Da Muskelgewebe hauptsächlich aus Proteinen besteht, nimmt dessen Volumen sichtbar zu.
Anabolika verursachen eine Muskelhypertrophie, also eine Vergrößerung des Muskelvolumens. Gerade mit ihrer Hilfe lassen sich natürliche Wachstumsgrenzen überwinden. Studien zeigen allerdings, dass dafür auch ein intensives Muskeltraining erforderlich ist. Durch diese doppelte Belastung steigt nicht nur die Anzahl der Muskelfasern – auch sogenannte Myosatellitenzellen, also Muskelstammzellen, werden aktiviert und fördern die Regeneration des Gewebes.
Weitere positive Effekte von Steroiden
Anabolika gelten als multifunktionale Substanzen, deren Wirkung nicht allein auf den Muskelaufbau beschränkt ist. Im Körper laufen häufig zusätzlich weitere positive Prozesse ab:
- Das Knochengewebe wird gestärkt, was besonders für Athleten wichtig ist, die mit hohen Gewichten trainieren
- Die Anzahl der roten Blutkörperchen steigt, wodurch mehr Sauerstoff transportiert wird und die Ausdauer verbessert werden kann
- Die Lipolyse wird beschleunigt, wodurch Fettdepots unter der Haut reduziert werden können
Während einer Steroidkur berichten viele Sportler außerdem von einem verbesserten allgemeinen Wohlbefinden, wodurch längere und häufigere Trainingseinheiten möglich werden.
Welcher Muskelzuwachs mit Steroiden möglich ist
Um zusätzliche Muskelmasse aufzubauen, ist die richtige Auswahl der Steroide entscheidend. Nicht alle Substanzen wirken gleich stark, da sie unterschiedliche anabole Aktivität besitzen. Hier einige Beispiele beliebter Anabolika für den Muskelaufbau:
- Methandienon – 200 % der Wirkung von Testosteron
- Turinabol – 180 %
- Nandrolon – 150 %
Mit ihrer Hilfe kann innerhalb einer 6–10-wöchigen Kur ein Muskelzuwachs von bis zu 10 kg erreicht werden. In der Praxis bleibt dieses Ergebnis jedoch meist nicht vollständig erhalten, da nach dem Absetzen der Steroide häufig ein sogenannter „Rebound-Effekt“ bzw. „Absetzen-Effekt“ auftritt und ein Teil der aufgebauten Masse verloren geht.
Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt von der richtigen Planung der Kur ab. Wurde beispielsweise eine zu hohe Dosierung gewählt, können bis zu 20 % der aufgebauten Masse wieder verloren gehen. Selbst dann bleibt ein realer Zuwachs von etwa 8 kg – was dennoch ein beachtliches Ergebnis darstellt.
Studien mit Testosteron-Enantat zeigten außerdem: Personen, die ohne diese Substanz trainierten, bauten innerhalb von zehn Wochen durchschnittlich etwa 2 kg Muskelmasse auf. Teilnehmer hingegen, die dreimal pro Woche trainierten und zusätzlich das Steroid einnahmen, erreichten einen Muskelzuwachs von rund 6 kg.
Aufgrund dieses positiven Einflusses auf das Muskelwachstum hat MuskelDe anabole Steroide in sein Sortiment aufgenommen. In unserem Katalog finden Sie verschiedene Präparate mit unterschiedlichen Kombinationen aus anaboler und androgenen Wirkung.
Wir bieten sowohl leistungsstarke Anabolika für erfahrene Athleten als auch mildere Varianten für Einsteiger an. Falls Sie Unterstützung bei der Auswahl benötigen, hilft Ihnen unser erfahrenes Team gerne weiter. Denken Sie jedoch stets daran, die Einnahme von Steroiden möglichst mit einem Sportarzt abzustimmen.